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Wenn beim Schnarchen Atemstörungen und zeitweilig totale Atmungsaussetzer von mindestens 10 Sekunden Dauer öfter als fünfmal pro Stunde auftreten, sprechen die Schlafmediziner von Schlafapnoe.
Vermindert sich beim Schnarchen der Atemstrom innerhalb von 10 Sekunden um wenigstens die Hälfte des Ausgangswertes, dann liegt eine sogenannte Schlafhypapnoe vor.
Eine “Obstruktive Schlafapnoe“ d.h. der zeitweilige völlige Verschluss der Atemwege schränkt die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn erheblich ein. Vom Schlafenden unbemerkt wird der Schlaf durch Weckreaktionen wiederholt unterbrochen. Gesundheitliche Schäden sind unausbleiblich:
■ Es kommt zu einer erheblichen Belastung des Herz-Kreislauf-Systems ■ der Blutdruck steigt ■ das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko ebenfalls ■ nächtliche Herzrhythmusstörungen treten auf ■ depressive Stimmungen, Lustlosigkeit, Potenzprobleme und ■ belastende Tagesmüdigkeit und Sekundenschlaf.
Den Schweregrad einer schlafbezogenen Atemstörung kann nur ein Schlafmediziner feststellen und auch die erforderliche Therapie bestimmen. In leichteren Fällen kann der Zahnarzt mit einem “Intraoralen Schnarch-Therapie-Gerät“ helfen.
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